Shadowrun4 – Krumme Geschäfte und ein neuer Job

Einige Wochen vergingen, ohne das unser Schieber Krater anrief und einen Auftrag für uns hatte. Also überlegten wir uns einen anderen Weg, an Geld zu kommen.

Wir suchten ein Vietel mit Lagerhallen und nahmen Kontakt zu einen Vorarbeiter der Lagerarbeiter auf, einem Ork namens Lin auf. Er war bereit, uns Kram aus den Lagerhallen zu besorgen, wenn wir vorher dafür bezahen würden. Je nach Tempo stieg oder fiel der Preis.

Daraufhin kontaktierten wir Krater, der uns nach einigem Feilschen eine kleine Bestellung gab. Wir übermittelten diese an Lin, überlegten uns einen Termin, der für uns einen guten Profit versprach, und zogen den Deal durch.

Dummerwiese gab es da ein Mißverständnis, so dass die besorgte Munition nicht zur Wafe passte. Der Deal endete für uns mit finanziellem Verlust.

Allerdings klingelte wenige Tage später nachts um 2 unser Telefon und Krater hatte einen Auftrag für uns. Wir sollten sofort nach Kow Loon, um eine Runnergruppe, die dort vor einer Straßengang in ein Hochhaus geflohen war und sich verbarrikadiert hatte, heraushauen. Als Belohnung winkten stolze 3500 Nu Yen.

Ich muss wohl nicht erwähnen, dass wir nicht lange überlegten und den Job annahmen.

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Shadowrun4 – Das Fiasko

Ich habe einige Zeit nichts mitgeschrieben, was daran liegt, dass ich ungerne über Niederlagen schreibe. Aber ich sollte das doch tun.

Aber beginnen wir da, wo wie weiter gemacht hatten.

Wir knackten das Magschloss der Tiefgarage und dranken in die Tiefgarage des Hauses ein. Unten angekommen fanden wir zunächst keine Überwachungskameras, kamen aber irgendwann zu einem Fahrstuhl und einem Treppenhaus. Wir entschlossen uns den Fahrstuhl nach oben zu nehmen, da wir vermuteten, dass beim Öffnen der Treppenhaustür ein Alarm ausgelöst würde.

Naja, was soll ich sagen, der Fahrssthl, den wir gerufen hatten, fuhr ein Stück, als zwei Watchergeister in der KAbine auftauchten und uns umschwirrten. Dann hielt er, die Tür ging auf und zwei Dobermann-Drohnen wartten auf uns und eröffneten das Feuer. Die Geister beseitigte unsere Magierin Roter Lotus, die Kämpfer kümmerten sich um die Drohnen.

Tür wieder zu und weiter, dachten wir zumindest.

Denn nur wenige Stockwerke später stoppte er wieder, diesmal zwischen zwei Stockwerken.

In der Falle !

Ich versuchte noch, durch die Matrix die Spinne (Sicherheitshacker) des Gebäudes auszuschalten, doch vergebens, er grillte mich regelrecht (was auch daran lag, dass wir den Bonus von 2 Würfeln durch ein heißes Komlink übersehen hatten).

Es dauerte einige Zeit, bis wir uns mit ein wenig Sprengstoff ein Loch in die Decke bekommen hatten und dadurch nach draußen kamen. Wir kletterten dann zur nächsten Etage hoch und verschanzten uns dort.

Kurz darauf höhrten wir von unten aus der Kabine vollautomatisches Feuer.

Anscheinend hatte die Spinne ein SEK-Team gerufen.

Dieses warf zwei Granaten in unser Stockwerk, eine Betäubungsgranate und eine Brandgranate. Die beiden Geschosse schalteten uns dann komplett aus.

Flatline, tot, aus die Maus !

Das hätte das Ende sein können. Doch wir entschieden uns als Spieler uns SL dafür, das das ein virtueller Proberun war und wir halt gnadenlos gescheitert waren.

Der reale Folgeauftrag war natürlich flöten, der Ruf vorerst ruiniert und wir bekamen nur einen minimalen Karmapunkt.

Fortsetzung folgt.

Shadowrun4 – Der Einstieg

Heute möchte ich über die ersten Treffen unserer Shadowrun4-Gruppe berichten.

Nach der längeren gemeinsamen Charaktererschaffung besteht unser Team aus der Messerklaus Thane , dem Drohnenrigger Spanner, der Magierin Roter Lotus, dem Sprengstoffexperten und Scharfschützen Mr. Wang  und dem Face und Hacker Bright Star.

Wir waren im Auftrag einer nicht näher genannten Organisation auf einem Ausseneinsatz und kamen zurück nach Hong Kong und stellten fest, dass eben jene Organisation offenbar ausgelöscht wurde. Uns hatte man dabei wohl übersehen.

Wir beschlossen, die Chance zu nutzen , und uns als Shadowrunner selbst-ständig zu machen.

So mieteten wir uns eine Wohnung an, nahmen Kontakt zu einem und bekannten Schieber namens Krater auf und warteten auf einen Anruf von ihm.

Kurzer Einwurf: Wir hatten beschlossen, keine 400 BP-Profis zu bauen, sondern unsere Charaktere als etwas schwächere Anfänger mit 375 BP zu starten.

Zum Glück kam der Anruf bald, und Krater bestellte uns zu einem Treffen mit einem Mr. Wang Han in eine Bar namens Tsingtao, einer von einem Ork namens Fu Tong geführte Arbeiterbar.

Wang Han erwies sich als typischer Mr. Wu, begleitet von einigen Gorillas zu seinem Schutz. Er machte und das Angebot, und 10.000 Nu Yen zu verdienen, wenn wir innerhalb weniger Tage den Dachgarten eines 10-geschossigen Hochhauses in Southcoast HK so umgestalten, dass man ihn nicht mehr wiedererkennt.

Nunja, was soll ich sagen, wir nahmen an, zumal er uns weitere Folgeaufträge ankündigte.

Nach sorgfältiger Analyse der Fläche und berechnungen über die beötigte Benzinmenge beauftragten wir Krater, das Benzin zu besorgen, was auch innerhalb von zwei Tagen funktionierte.

Da Spanners Wagen nicht groß genug ist, beschlossen wir, uns einen Wagen zu klemmen. Was sich leider als komplizierter erwies als wir dachten (was wiederum an falscher Regelanwendung lag).

Mit dem Wagen voller Benzin fuhren wir dann zum Hafen und mieteten uns einen Käptn samt Boot, der uns ohne Fragen zu stellen zur Insel brachte, wo er an einen Steg anlegte.

Hier mußten wir dann einen neuen Wagen finden, mit dem wir das Benzin transportieren konnten. Mir fiel ein Transporter auf, der passend war. Dummerweise erwies sich der Besitzer als ein gewisser Mr. Fu, der hier wohl sowas wie ein großes Tier ist, zumindest erwiesen die Fischer ihm eine Menge Respekt. So kostete die Miete seines Wagens samt Fahrer – er bestand darauf, uns einen Fahrer mitzugeben – eine nicht unbeträchtliche Geld, und Anliege-gebühr für den Kahn verlange er auch noch. Naja, wer weiß ob dieser Kontakt nicht noch mal nützlich ist.

So fuhren wir also mit dem beladenen Wagen zum Zielobjekt und versuchen, Zugang zur Tiefgarage zu bekommen.

Und vom weiteren Fortgang der Ereignisse werde ich nächstes Mal berichten.