DSA – Alptraum ohne Ende 2

Wir hatten ja die Gruppe verlassen, als sie mit Hilfe eines gerufenen Dschinnes die Brücke über den Fluß überquert hatten. Also machte man sie wieder auf den Weg, bemerkte die unheimliche Stille und erhöhte die Aufmerksamkeit.Außerdem sammelte Sindijan, der Magiedilletant – noch einige fahl schmeckende Beeren f+r die Küche.

Zuerst schmeckte der Schwertgeselle Abu Blut in der Lust, dann stürzte der schwerverletzte KGIA-Agent Delian von Wiedbrück einen Hügel hinab, verfolgt von zwei Armbrustbolzen.

Nachdem es der Gruppe nicht gelang, ihn aus seiner Bewußtlosigkeit zu wecken, tauchte Korobar auf dem Hügel auf, vor sich zwei Zombies und forderte seinen Gefangenen zurück. Wenig überraschend lehnte die Gruppe ab, woraus sie von 5 Zombies angegriffen wurde.

Während sich fast alle zunächst um die Angreifer kümmerte, schoß der Zwerg Artosch einen Armbrustbolzen auf Korobar – reichlich Schaden trotz Rüstung und Armatrutz.

Nach einer Runde ergriff die Magierin Hesindiane den Schwertgesellen und beamte mittels Transversalis hinter den Magier. Zwei Hiebe, und Korobar lag am Boden. Daraufhin fielen auch die Untoten um, die Kontrolle der beiden Söldner brach ab.

Nun offenbarte sich ein Konstruktionsfehler im Abenteuer für mich:

Korobar hatte die Söldner um Delian ja erst wenige Tage vorher gefangen genommen. Es kann mit ihnen noch nicht in Dragenfeldt gewesen sein. Warum greifen die fehlenden (vom Abenteuer für den Turm geplanten) Söldnern nicht ein bzw. wie kommen diese allene zum Turm ?

Ich entschloss mich, dass sie den Auftrag bekommen hatten, weiter der Straße zu folgen und deshalb vor den Helden dort ankommen und von Liscom übernommen werden.

Die Helden ritten nach dem Kampf weiter. Später am Tag stellten die beiden kahlen rasierten – besagter Schwertgeselle und der Borongeweihte Tuvok – fest, dass ihre Haare schneller wachsen. Am Abend, nachdem man die unnatürliche Welke der Blätter beobachtet hatte – fand die schöne und eitle Emerbeth die ersten grauen Strähnen, worauf sie filmreif ziemlich hysterisch reagierte.

Doch man ritt weiter.

Irgendwann – Emerbeth hatte ihre grauen Haare mit einem Tuch bedeckt – streikten die Pferde. Einige Helden banden die Pferde an, obwohl sie extrem scheuten; andere ließen sie laufen.

Dabei plagten die Helden natürlich nachts die Alptraume 5 und 6. Allerdings brauchte niemand in die Träume eindringen. Einer wurde mittels eines reversalisiertem Fulminiktus wiederbelebt, die andere geweckt

Zwischenbemerkung:

Eine Bitte an alle DSA- und sonstige Abenteuerautoren:

Bitte schreibt immer konkret, was ihr von den Spielern erwartet. Eine Angabe wie „man kann den Helden auch aufwecken, wenn man ihn aus dem Traum weckt.“ ist wenig hilfreich. Ich möchte als SL wissen, wann Aufweckversuche as ausreichend angesehen werden können, genauso wie ich wissen möchte, wieviele Talentwürfe zu einem Erfolg notwendig sind (bei dem Toten in der Mühle vorher) und nicht „hier werden mehrere Schwimmproben notwendig.“

So traf man auf die Flüchtlinge, die ihnen ihre Geschichte erzählte und die Goblins, die Sendijian sogar in seinen Kopf schauen ließ. Nur heilen ließ sich niemand.

Wie geplant suchte die Gruppe zunächst im Tsa-Tempel Zuflucht. Beim Durchsuchen fand man das Geburtsregister Dragenfeldts und das Tagebuch der Geweihten. Die magischen Bücher in ihrem Versteck übersahen die Helden.

Nach einer kurzen Rast von 2 Stunden (ich hatte den Borongeweihten mit Sternkunde die Sternkonstellation erkennen lassen und die Hälfte der Regeneration gegeben – stürmte man in den Turm.

Das Ritterskelett im Erdgeschoß war rechtschnell Kleinholz. Dann entdeckte und erkannte Tuvok das Targunitoth-Banner und verbrannte es. Außerdem sprach e einen Schutzsegen gegen Skelette auf das Zimmer, so daß die Skelette weder rauf noch runter kamen.

Also stürmte man den Turm hoch und zerlegte alle Skelette und Söldner. Aus Eile ließ man aber alle gefundenen Sachen zurück. Dann gings hinab in den Keller. Die letzten Skelette waren Schwertfutter.

Man fand die magisch geschützte Treppe(irgendwie blöd, die Treppe zu markieren und dann so zu schützen), erkannte den Wächterdämon, der auch durch einen Schutzkreis schnell entsorgt war und kam zum Ritualraum.

Die Kuppel wurde mittels Zauberstab und Hammer mit Mindoriumkopf in kurzer Zeit aufgelöst und die Gruppe schwebte in den Limbus.

Artosch tötete schnell Liscom von Fasar und zerstörte den Kristall, die Rettung der Opfer scheiterte.

Auch hier wäre es besser gewesen, zu beschreiben unter welchen Umständen üüberhaupt jemand gerettet werden kann, statt das alles schwammig zu halten und dem SL zu überlassen, um es irgendwann in einem Nebensatz zu erwähnen, dass das überhaupt geht.

Schließlich umfing die Helden die Ohnmacht, während dessen Tuvok erkannte, dass Borbarads Geist in Aventurien war.

Im Tsa-Tempel erwachte die Gruppe bei Delian von Wiedbrück – wie auch immer er es geschafft hatte, zur nächsten Stadt zu kommen, dort geheilt zu werden und schnell wieder zurück zu kommen – berichtete ihm und reiste zurück.

In Salthe berichtete man der Praioskirche und Sendijian gab Delian einen Bericht mit. Schließlich wartete man die Rückkehr der Bannstrahler ab (siehe Abenteuer und reiste weiter nach Baliho, wo man noch Schwester Linia Bericht erstattete.

Und während dessen matrialisierte in Tuvoks Augapfel das Almadine Auge.

Soweit zum ersten Abenteuer der Kampagne um die Sieben Gezeichneten.

Für die Zukunft für mich:

– mehr Einarbeiten von Gefahrensinn und Sinnenschärfe

– Überarbeiten der NSCs (Gefährlicher)

– mit steigendem Ruf Magier gleich zaubern lassen.



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