Spielarten

Schon seit einigen Jahren lese ich so auf einigen Foren und Blogs mit. Dabei ist so manches Interessante für mich herausgekommen, aber auch vieles, was für mich zu theoretisch ist. Mir sind praktische Hinweise lieber als Diskussionen, welcher Stil nun der bessere ist und in welche Schubladen man Rollenspiel einteilen kann oder soll.

Da es aber so viele interessante Blogs und Beiträge gibt, und ich das Rad nicht neu erfinden und deren Beiträge hier wiederkauen will, liste ich heute mal die von mir aktuell gespielten Systeme auf und beschreibe in kurzen Sätzen, wie wir dort spielen.

1. Midgard: In dieser Runde spiele ich seit ich glaube 1992, Silke seit 2000 ca. einmal im Monat Sontags. Wir verwenden in dieser Runde im Wesentlichen Kaufabenteuer, eigentlich fast nur, was uns aber nicht stört. Wir spieler gehen dabei ziemlich zielstrebig bei der Plotlösung vor und blenden dadurch das meiste, was nicht zum Plot gehört aus der Welt aus. Dafür planen wir alles sehr genau durch, wenn wir die Möglichkeit haben. Gerade letzteres mag dem einen oder anderen Rollenspieler zu viel sein.Die Rund

2. DSA seit 4,5 Jahren: In dieser Runde sind Silke und ich Spieler. Früher wöchentlich, jetzt alle 14 Tage folgt die Runde dem Metaplot seit dem Ende der Borbarad-Krise und bewegt sich durch die Simyala-Kampagne Richtung Jahr des Feuers. Wieviel „Schummeler“ oder „Railroading“ da drinne steckt, vermag ich nicht zu sagen. Trotz so manchem schwerfälligen Vorankommens macht das Spiel aber Spaß.

3. Die DSA-G7-Runde: Bildete sich letztes Jahr im Juni/Juli mit dem Ziel, die Neuauflage der G7-Kampage durchzuspielen. Jeder Spieler weiß, dass da gerailroadet wird und die Einflußmöglichkeiten der Spieler beschränkt sind, haben sich aber trotzdem dafür entschieden, die Kampagne durchzuspielen.Die Runde trifft sich zweimal im Monat Sontags.

4. Cthulhu: Erst kurzer einiger Zeit neu gegründet spielen wir einmal im Monat am Samstag. Zuerst haben wir zwei unzusammenhänge Abenteuer zur Probe gespielt, nun zwei kurze zusammenhängende. Dabei stellte sich heraus, daß man bei Cthulhu teilweise sehr eingeschränkt ist als Spieler, weshalb ich in einiger Zeit mal die In Nyarlathoteps Schatten (INS)-Kampagne spielen will in der Hoffnung, das diese sich als für die Spieler beweglicher darstellt als die bisherigen deutschen Abenteuer.

5. Fading Suns: Seit ca. 1,5 Jahren spielen wir alle 14 Tage Mittwochs abends für einige Stunden Fading Suns, zunächst mit mir als SL; im Augenblick mit einem anderen Mitspieler. Ich mag den Hintergrund dieses Rollenspiels unheimlich gerne, auch wenn ich jetzt im Vergleich merke, daß ich als Leiter doch einige Defizite haben.

6a DSA-Südland Kampagne:

Diese Kampagne ist mal nach dem Jahr des Feuers gestartet und hällt sich im Wesentlichen im Süden Aventuriens in den Tulamidenlanden auf.  Eigentlich mal monatlich geplant, kam es durch terminliche Gründe unterschiedlicher Spieler immer wieder zu Ausfällen, durch die ich im Augenblick fürchterlich demotiviert bin und plane sie in eine

6b Labyrinth Lord oder OSRIC-Runde umzuwandeln.

Die Gründe für so etwas liegen nicht in einer Glorifizierung der alten Systeme, sondern in dem schmalen Regelwerk und den Abenteuern die es dafür schon gibt. Denn ich möchte mich hierfür nicht mit vielen neues Regeln beschäftigen noch viel Zeit mit Abenteuerschreiben oder Ähnlichem verbringen. Hier soll mehr der Spaß im Vordergrund stehen.Mal sehen, ob was draus wird.

So weit erstmal. Ich denke, ich werde hier im Blog mal über die Runden berichten und was mit zum Spiel so durch den Kopf geht.

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4 Kommentare zu “Spielarten

  1. Nur mal so ein Kommentar…nicht das Du denkst, es liest hier kein Schwein mit. Könnte aber ruhig öfter mal ein deftiger Text kommen!

  2. Christoph sagt:

    Hast natürlich recht, wenn da nicht der innere Schweinehund wäre, der mich vom Schreiben abhält.

  3. Tom sagt:

    Du spielst eindeutig zuviel. 🙂
    Aber löblich das auch Cthulhu Eingang gefunden hat. Empfehlen kann ich die Kampagne „In Nyarlathoteps Schatten“ aber auch nicht unbedingt. Was habt ihr denn bisher gespielt? Wenn es unbedingt eine Kampagne sein soll, wie wäre es mit „Auf den Inseln“? Neueren Datums und weniger Railroading und hoher Sterblichkeitsrate.

  4. Christoph sagt:

    Hm, beim einstigen Lesen empfand ich das gar nicht so schlimm mit dem Railroading in INS. Dafür empfand ich das beim ersten Teil von Auf den Inseln umso schlimmer, außerdem sind da ja die großen Zeitsprünge drinnen. Aber Teil 2 spiele ich sowieso noch vor INS, und Teil 3Teil dann irgendwann hinterher.

    Und schlimmer als in den anderen Kaufabenteuern, welche ich gerade leite oder schon geleitet habe, kann INS auch nicht sein.

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