Ursache dieses Beitrages sind die Diskussionen im SFCD-Forum hier und im SF-Fan-Forum hier.
Mir geht es allerdings nicht um die dort geäußerten Vorwürfe, sondern um die Reaktion einiger Fans auf die Diskussion und den Wahlkampf.
Da wird von einiger Seite vorgebracht, die Streitereien zwischen drei Personen wären der Grund, nun doch nicht wie geplant dem Verein beizutreten. Oder man sei schon vor Jahren enttäuscht ausgetreten.
Da frage ich mich, warum diese Fans denn einem Verein beitreten.
Ich trat dem SFCD vor 20 Jahren bei. Damals war ich 17, hatte gerade meine Ausbildung begonnen und kannte bis auf einige lübsche Fans keine Seele im Fandom, und zu den Lübeckern war der Kontakt auch schon einige Jahre früher abgerissen.
Mein Motiv zum Beitritt war es, dass ich die Idee dahinter gut fand und unterstützen wollte. Einen Verein deutscher SF-Fans halte ich immer noch für eine hervorragende Sache. Auch in Zeiten des Internets.
Aus diesem Grunde bin ich bis heute im SFCD und werde es auch bleiben. Egal ob ich mit der Vorstandspolitik einverstanden bin oder nicht. Oder wer sich auf welchen Ämtern tummelt oder was für Differenzen es dort zwischen den Vorständlern gibt.
Das gleiche gilt auch für FOLLOW, das ich selbstverständlich durch meinen Mitgliedsbeitrag unterstütze, für die Runequestgesellschaft, die nicht mal etwas publiziert mehr, für die Gewerkschaft und für den ASB.
Die Idee und das Ziel ist es, was für mich zählt, nicht Menschen, Werbung, Streitigkeiten oder sonst was.
Und darum ärgern mich Äußerungen wie die in obigen Foren erwähnte maßlos. Solche Beiträge klingen für mich nach Ausreden. was hat Fan denn davon abgehalten, vor dem Streitereien beizutreten ? Was hat seine Meinung geändert ? Nur die Kandidatur und wahrscheinliche Wahl eines Kandidaten ? Tritt solch Fan nur aus Freundschaft ein, und wieder aus wenn der Freund wieder abgewählt wird ?
Personen sind austauschbar, Politik veränderbar. Aber die Idee eines Vereines bleibt !
Btw, um Mal zur Ursache des ganzen zu kommen: Es mag zwar Schnee von gestern sein wie einige Fans meinen, aber Verfehlungen in der Vergangenheit gehören bei solch einer Wahl durchaus aufs Parkett gebracht. Auch wenn jedermann oder -frau eine zweite Chance verdient hat, aber trotzdem sollte der Wähler davon wissen um zu entscheiden, ob er diese bekommt oder nicht. Voraussetzung dafür natürlich, dass auch nur die Wahrheit wiedergegeben wird. Da ist die damaligen Vorgänge nicht mitbekommen habe, werde ich mich zum Wahrheitsgehalt der beiden Seiten nicht äußern.
Was nun die beiden Streithanseln angeht: So sie zusammen in den Vorstand gewählt wurden, hoffe ich, dass sie sich zusammenreissen und drei Jahre lang gemeinsam und vernünftig arbeiten können. Sollten sie das nicht hinbekommen, sollten in drei Jahren beide dafür abgestraft werden.